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Borreliose- Expertengespräch in Berlin

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung hatte Vertreter der Selbsthilfegruppen, Ärzte und Vertreter des Robert-Koch-Instituts zu einem Expertengespräch ins Jakob-Kaiser-Haus (Abgeordnetenhaus neben dem Reichstag) geladen.

Neben der gesundheitspolitischen Relevanz wurden Stellungnahmen zur Meldepflicht, zur desolaten Labordiagnostik und zu fehlenden Therapiestudien abgegeben.

Ob eine Umsetzung der gesundheitspolitischen Forderungen des BZK (Bundesverbandes für Zecken-Erkrankungen) oder die Wünsche des Borreliose-Bundes Berücksichtigung bei den aktuellen Diskussionen über das Gesundheitswesen erfolgen wird, blieb unklar.

Dass die Pharmaindustrie bei neuen Medikamenten und bei Forschungen Deutschland den Rücken kehrt, war den Politikern scheinbar nicht klar. Es gibt jedenfalls nur noch drei forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Und die Gelder fließen eher in die Erforschung "neuer" Erkrankungen oder in Bereich, wo noch Geld verdient wird...


Die anwesenden Ärzte (Dr.Talaska, Frau Dr.Görtchen, Frau Dr. Uta Everth und Hans-Peter Gabel) hatten nicht den Eindruck, dass sich großartiges an der Versorgung der Borreliosekranken ändern wird.

Somit wird es den Selbsthilfegruppen überlassen sein, sich weiterhin und noch intensiver für das Wohl der Kranken zu engagieren. Frau Jutta Zacharias, Herr Jens Wriedt, Frau Ute Fischer und Herr Binnenwies schienen jedenfalls motiviert zu sein.